Publikumsmagnet Agro Alpin öffnet die Tore

Die Agro Alpin geht in die sechste Runde. Die größte landwirtschaftliche Fachmesse Westösterreichs hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Im Gespräch mit LHStv. Josef Geisler und
Dr. Georg Hetzenauer unterhielt sich die Bauernzeitung über die Bedeutung derAgro Alpin und über aktuelle
Themen.

02.11.2018

Von Donnerstag, dem 8. November, bis Sonntag, dem 11. November, öffnet Westösterreichs größte Fachmesse für Land- und Forsttechnik – die Agro Alpin – bereits zum sechsten Mal ihre Tore. Wie zufrieden sind Sie als Messeveranstalter mit der Entwicklung dieser Fachmesse?
Hetzenauer: Als wir vor zehn Jahren erstmals die Agro Alpin veranstalten, wussten wir natürlich noch nicht, wie diese angenommen und sich entwickeln wird. Ich denke, die Zahlen sprechen für sich. 20.000 Besucher, rund 300 Aussteller auf einer Fläche von 40.000 m2 – damit sehen wir uns darin bestätigt, dass es diese Messe speziell für die alpine Berg- und Forstwirtschaft wirklich braucht. Der Andrang der Aussteller war auch heuer wieder stark, weshalb wir erstmals das Freigelände West als Ausstellungsfläche mitnutzen. Insgesamt dürfen sich die Besucher wieder auf viele interessante, innovative und informative Messestände freuen.

Was ist das Besondere an dieser Fachmesse, warum wird sie so gut angenommen?
Geisler: Das Besondere an der Agro Alpin ist, dass sie ganz speziell auf die Berglandwirtschaft zugeschnitten ist. Hier geht es um kleinere und mittlere Maschinen, die für den alpinen Raum passen und den Bergbauern ihren Arbeitsalltag erleichtern sollen. Genau darauf zielen auch die Aussteller aus, sie zeigen auf der Agro Alpin nicht ihre größten Traktoren und Maschinen, sondern die Spezialgeräte, mit denen man auch im schwierigen Gelände arbeiten kann. Die Besucherinnen und Besucher kommen aber nicht nur hierher, um einzukaufen, sondern vielmehr, um sich zu informieren. Sie nutzen die Gunst der Stunde, denn alle wichtigen Händler sind auf der Agro Alpin vertreten und somit sind diese vier Messetage ideal geeignet, um Angebote zu vergleichen und das passendste Produkt für den jeweiligen Betrieb zu finden.

Die Agro Alpin findet im Zweijahresrythmus statt. Warum ist das so?
Hetzenauer: In den Anfangszeiten der Agro Alpin haben wir uns in ständiger Rücksprache mit dem Landmaschinenhandel Gedanken über den idealen Zeitpunkt für diese Messe gemacht. Wir haben den Entschluss gefasst, die Fachmesse alle zwei Jahre zu veranstalten, da wir ja bemüht sind, den Besuchern immer wieder etwas Neues, Innovatives zeigen zu können. Innerhalb von zwei Jahren tut sich im Technikbereich sehr viel und so gelingt es den Ausstellern, alle zwei Jahren eine Neuigkeit zu präsentieren. Für den Herbsttermin haben wir uns auch ganz bewusst entschieden, da sind die Feldarbeiten großteils erledigt und auch im Tourismusbereich geht es eher ruhig zu. Somit steht einem Besuch der Agro Alpin nichts im Weg und Bäuerinnen und Bauern, aber auch Nichtlandwirte können die Gelenheit nutzen, sich in entspannter Atmosphäre zu informieren.

Welchen Stellenwert hat die Agro Alpin?
Geisler: Es handelt sich bei der „Agro Alpin" schon lange nicht mehr um eine reine Produktdarbietung und Dienstleistungspräsentation, sondern sie hat weit über die Landesgrenzen hinaus große Bedeutung errungen. Mittlerweile ist sie ein zentraler Treffpunkt für alle an der Land- und Forstwirtschaft interessierten Menschen und Fachleute von Bayern bis Südtirol. Unsere Land- und Forstwirtschaft ist mit zahlreichen Veränderungen und Herausforderungen konfrontiert, die unsere schnelllebige Zeit, der Klimawandel und der technische Fortschritt mit sich bringen. Bewältigbar sind diese Herausforderungen vor allem, weil unserer Bauernfamilien eine gehörige Portion Mut, viel Herzblut, unermüdliches Engagement und Einsatz zeigen, jedoch auch, weil gerade die junge Generation sehr viel in Know-how und Bildung investiert, um ihre Höfe zukunftsfit zu bewirtschaften.

Was erwartet die Besucher bei der heurigen Agro Alpin?
Hetzenauer: Viele innovative Maschinen und Geräte, Informationen zu allen möglichen landwirtschaftlichen Fragen, zahlreiche Messestände mit fachlichen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Informationen. Es wird aber auch Nichtlandwirten viel geboten – z. B. Geräte zum Aufarbeiten von Brennholz, Fragen rund um Garten, Rasen, Grünraumgestaltung, Infostände der Landwirtschaftlichen Lehranstalten, oder auch Deko aus Altmetall. Und neben all dem Informativen kommt bei der Agro Alpin auch das Gesellige nicht zu kurz, sie ist ein idealer Treffpunkt, um sich zu unterhalten und auszutauschen.

Infos zur Messe
Die Agro Alpin findet von Donnerstag, 8. November 2018, bis Sonntag,
11. November 2018, statt. Öffnungszeiten sind jeweils von 9 bis 17 Uhr
Um Parkplatzprobleme zu vermeiden, gibt es einen kostenlosen Messeshuttle direkt zum Messegelände bzw. zu den Parkmöglichkeiten bei der Olympiaworld Innsbruck.

Foto: Dr. Georg Hetzenauer und LHStv. Josef Geisler laden alle Interessierte zur größten landwirtschaftlichen Fachmesse Westösterreichs ein.


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Donnerstag, 15. November 2018,
ab 19:00 Uhr
Ainet, Gemeindesaal

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Donnerstag, 15. November 2018,
ab 20:00 Uhr
Altes Gericht, Thaur

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