GAP und Bioökonomie Themen der Bauernbundklausur in Brüssel

Am Montag letzter Woche fand die Klausur der Spitzenfunktionäre des Österreichischen Bauernbundes in Brüssel statt. Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler und Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl vertraten dort die Tiroler Bauernschaft und informierten sich über die neuesten Entwicklungen der europäischen Agrarpolitik.

02.11.2018

Die gemeinsame Klausur nutzten die Bauernbundfunktionäre unter anderem zur konstruktiven Diskussion über Themen wie die Forschung und Entwicklung sowie Bioökonomie und die Gemeinsame Agrarpolitik. Vorträge von Experten wie Rudolf Mögele und Phil Hogan verliehen der Klausur einen zusätzlichen Informationswert.
„Die Klausur war ein großer Erfolg und konnte auch in Hinsicht auf die Tiroler Landwirtschaft wertvolles Wissen vermitteln", zeigt sich Bauernbundobmann Josef Geisler zufrieden.

Gemeinsame Agrarpolitik soll mehr Freiheit bringen
Mit der Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik beschäftigte sich Rudolf Mögele, Generaldirektor-Stv. der Generaldirektion Landwirtschaft der EU-Kommission und einer der Autoren der GAP-Reform, und gab sein Wissen an die Bauernbundpräsidenten und Bauernbunddirektoren weiter.
Ein wichtiger Argumentationspunkt der neuen GAP ist die Vereinfachung des Verwaltungswesens. „Das bedeutet nicht nur weniger Stress für die Bauern, sondern auch eine freiere Landwirtschaft", so Bauernbunddirektor Dr. Peter Raggl. Noch seien die Details der Gemeinsamen Agrarpolitik aber nicht entschieden.

Bioökonomie muss gefördert werden
Als zentraler Themenschwerpunkt der Bauernbundklausur wurde die ebenfalls in Brüssel stattfindende Bioökonomiekonferenz gewählt. Die Bioökonomie beschäftigt sich mit dem Zukunftsmodell einer Marktwirtschaft, die ohne fossile Ressourcen überlebt. Geführt wurde der Vortrag von EU-Wissenschaftskommissar Carlos Moedas und EU-Agrarkommissar Phil Hogan.
„Ohne eine Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit werden wir dieses Ziel nicht erreichen", gibt Bauernbunddirektor Peter Raggl zu bedenken, „doch ich bin der Überzeugung, dass unser Fokus auf Regionalität und lokale Wirtschaftskreisläufe in Verbindung mit Umwelt- und Klimazielen ein großer Schritt in die richtige Richtung ist." „Die Finanzierung der GAP wird zu einer der größten Herausforderungen für die Agrarpolitik. Es darf nicht sein, dass unsere Bauernfamilien gegenüber Großkonzernen benachteiligt werden", so Geisler abschließend.

Foto: Tirols Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler (li.) und Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl (re.) trafen in Brüssel auf EU-Agrarkommissar Phil Hogan (Mi.).


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