GAP soll auch nach 2020 Schutzwald absichern

Vergangene Woche fand die Konferenz der EU-Forstgeneraldirektoren im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in Tirol statt. LAbg. Hermann Kuenz hatte die Ehre, die Tagung mitzueröffnen und unter anderem gemeinsam mit Landesforstdirektor Josef Fuchs die Tiroler Forstwirtschaft zu präsentieren.

25.10.2018

Anlässlich der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft wurde bei der in Tirol stattfindenden EU-Forstdirektoren-Konferenz über die Zukunft der Forstwirtschaft diskutiert. Die 80 Teilnehmer der Konferenz waren sich einig, dass diese ihren hohen Stellenwert in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auch nach 2020 nicht verlieren darf.
Bis dahin läuft die aktuelle EU-Förderperiode mit dem Programm „Ländliche Entwicklung für die alpine Waldbewirtschaftung". 40 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln fließen in den Erhalt und die Pflege des Tiroler Schutzwaldes, die Hälfte der Summe besteht aus EU-Fördermitteln. „Heuer wurde uns einmal mehr auf extreme Art bewusst gemacht, wie sehr wir einen klimafitten Wald brauchen. Besonders der Blick auf unsere Nachbarländer, die beispielsweise mit dem Borkenkäfer stark zu kämpfen haben, zeigt, dass wir uns mit dem Thema beschäftigen müssen", erklärt LAbg. Hermann Kuenz. Dies sei laut ihm mit dem aktuellen Regierungsprogramm bereits im Gange. Der Schutzwaldanteil Tirols liegt bei 70 Prozent, österreichweit bei 20 Prozent und im EU-Schnitt bei 14 Prozent. Der Erhalt und die Pflege des 40 Prozent der Landesfläche umfassenden Schutzwaldes sind um ein vielfaches weniger kostenintensiv als die Errichtung von Schutzbauten.

Praxisnahe Einblicke
Die Teilnehmer der Fachexkursion führte es nach Neustift im Stubaital, wo ein beispielhafter klimafitter Wald Einblicke in die Tiroler Waldwirtschaft geben sollte. Im Anschluss folgte die Besichtigung eines Zimmereibetriebs mit dem Schwerpunkt Holzhausbau. „Wir wollen unseren Kolleginnen und Kollegen in Europa direkt im Gelände zeigen, wie in Tirol zusammengearbeitet wird und wie regionale Wertschöpfungsketten funktionieren", erklärt Tirols Landesforstdirektor Josef Fuchs. Insbesondere der ländliche Raum würde von der Wertschöpfung profitieren. „Jährlich werden in Tirol ca. zwei Millionen Festmeter Holz genutzt. Pro Hundert Festmetern Holz gibt es einen Arbeitsplatz", erklärt Fuchs. LAbg. Kuenz kann im Schutzwald ebenso einen wirtschaftlichen Nutzen sehen: „Es wird Arbeit für Bauern und Unternehmer geschaffen."


Aktuelle Termine

Informationsveranstaltungen WaldbesitzerInnen und sonstige Betroffene
Donnerstag, 15. November 2018,
ab 19:00 Uhr
Ainet, Gemeindesaal

Details

Herbstkonferenz Innsbruck Stadt/Land
Donnerstag, 15. November 2018,
ab 20:00 Uhr
Altes Gericht, Thaur

Details

alle Termine


Tirol braucht seine Bauern!

Finden Sie mehr Infos zur Kampagne und zu den beliebten Tiroler-Bauern-Produkten in unserem Online-Shop.

Mehr


Hundekottafeln bestellen!

Die Hundekotproblematik ist ein ernst zu nehmendes Thema und betrifft viele Bauern in unserem Land. Wir setzen auf Aufklärung und bieten deswegen unsere Hundekottafeln zum Verkauf an. Infos, Bestellungen etc. unter tbb@tiroler-bauernbund.at oder Tel. 0512/59900-12

Infos, Preise, etc.

Unsere Adresse


Tiroler Bauernbund
Brixner Straße 1
A-6020 Innsbruck
Tirol - Österreich
Telefon +43 512 59900-12
Fax +43 512 59900-31

Email

Bauernbund Wetterservice


Von April bis Oktober 2018 verzeichneten wir 160.000 Anrufe auf unserer Bauernbund-Agrarwetterhotline. Abrufbar ist unsere Wetterhotline wieder ab April unter: Tel. 0512/561593

aktuelles Wetter

Wozu Tiroler Bauernbund?


In unserem Imagefilm und der Infobroschüre erfahren Sie mehr über Ursprung, Aufgaben, Ziele und die Bedeutung des Tiroler Bauernbundes.

Aktuelle Videos

Broschüre

Volltextsuche


Die einfache Suche nach Personen, Orten, Dingen und Terminen!

Tiroler Bauernbund