Südtirol: Starke bäuerliche Kandidaten treten an

In zehn Tagen, am 21. Oktober, wählt Südtirol einen neuen Landtag. Für die Südtiroler Volkspartei mit Landeshauptmann Arno Kompatscher an der Spitze ist die Ausgangslage nicht leicht. Der Südtiroler Bauernbund schickt auf jeden Fall eine starke Vierer-Mannschaft ins Rennen um die Landtagssitze.

11.10.2018

In einer Basiswahl haben die Mitglieder der bäuerlichen Organisationen rund um den Jahreswechsel 2017/18 direkt entschieden: Maria Hochgruber Kuenzer, Josef Noggler, Franz Locher und Joachim Reinalter sollen als Vertreter der Landwirtschaft für den Südtiroler Landtag kandidieren.

Basiswahl für über 42.000 Mitglieder
Die Basiswahl war eine Premiere: Erstmals waren die mehr als 42.000 Mitglieder des Südtiroler Bauernbundes, der Bäuerinnenorganisation (SBO), Bauernjugend (SBJ) und Seniorenvereinigung (SV) aufgerufen, jene vier Kandidatinnen und Kandidaten auszuwählen, die bei der Landtagswahl unterstützt werden. Bisher hatte diese Aufgabe meist der Landesbauernrat übernommen.
Im Dezember 2017 und Jänner 2018 hatten zehn Kandidaten zur Auswahl gestanden, acht davon aus der Südtiroler Volkspartei (SVP), je einer von den Freiheitlichen und der Südtiroler Freiheit. Entschieden hat sich die Basis dann für die zwei amtierenden Landtagsabgeordneten Maria Hochgruber Kuenzer und Josef Noggler, sowie für zwei neue Kandidaten: Den Bürgermeister von Sarntal, Franz Locher, und jenen von Percha, Joachim Reinalter. Alle vier haben zuhause einen Bauernhof und in ihrer Vergangenheit Erfahrung in verschiedenen bäuerlichen Gremien, Institutionen oder Genossenschaften gesammelt. Alle vier kandidieren auf der Liste der SVP.
Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler hatte sich nach dem Wahlergebnis besonders über die Mischung aus erfahrenen und neuen Kandidaten gefreut, aber auch über die rege Wahlbeteiligung der Mitglieder aller bäuerlichen Organisationen: „Es zeigt, dass sich der Bauernstand als Ganzes – Frauen und Männer, Junge und Senioren – bewusst ist, wie wichtig ein direkter Draht in den Südtiroler Landtag ist. Nur wenn wir selbst für Mitsprache sorgen, können wir auch mitentscheiden." Das habe man in den vergangenen Jahren und Monaten am Beispiel vieler Gesetze wie Raumordnung, Soziale Landwirtschaft, aber auch bei Themen wie Wasserversorgung oder Wolf und Bär immer wieder gesehen.

Schwung in die Wahl mitnehmen
Die Vertreter der bäuerlichen Organisationen hoffen nun, dass ihre Mitglieder den Schwung der Basiswahl mitnehmen und bei der Landtagswahl ebenso klar ihre vier Vorzugsstimmen den von ihnen gewählten Kandidaten geben. „Denn entscheidend für die Mitsprache im Landtag ist nicht unsere Basiswahl, sondern die Landtagswahl am 21. Oktober", sagt Bauernbundobmann Leo Tiefenthaler.


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