SP-Tirol und Liste Fritz waren die Totengräber des damals strengen Grundverkehrsgesetzes

LAbg. und VP-Raumordnungssprecher Alois Margreiter reagiert heftig auf die kürzlich geäußerte Kritik der Opposition an Agrarbehörden und Landeskulturfonds: die damalige Aufweichung des Tiroler Grundverkehrsgesetzes wurde vor allem von der SP-Tirol und Liste Fritz vorangetrieben.

05.09.2018

„Jetzt so zu tun, als wäre sie die Jeanne d'Arc des heimischen Grundverkehrs und die Retterin landwirtschaftlicher Flächen in Tirol, passt zwar perfekt zu Elisabeth Blaniks Selbstinszenierungstendenzen, entspricht jedoch nicht so ganz den Tatsachen", klärt Margreiter auf.

Margreiter, der langjähriger Bürgermeister der Gemeinde Breitenbach am Inn ist, fordert Blanik und die Abgeordneten der Liste Fritz trotz des obligaten Oppositions-Gedröhnes zur Ehrlichkeit auf: „Das waren die härtesten Kämpfe, die wir seinerzeit gerade mit der Liste Fritz und der SP-Tirol ausgefochten haben, um ein strenges Grundverkehrsgesetz in Tirol zu halten. Und genau die treibenden Kräfte für eine umfangreiche Aufweichung von damals, sind jetzt jene politischen Akteure, die heute bejammern, dass Grund und Boden in Tirol für den Normalbürger nicht mehr leistbar ist und beklagen den Ausverkauf von Grund und Boden in unserem Land", erklärt Margreiter und er fordert: „Sie sind an der damaligen Demontage der strengen Tiroler Grundverkehrsbestimmungen maßgeblich beteiligt gewesen. Stehen sie nun auch dazu", enttarnt Margreiter die fadenscheinigen Feldzüge von Blanik und Co.

Abschließend unterstützt Margreiter die Forderungen von LHSTv. Josef Geisler, wonach es sowohl bei landwirtschaftlichem Grundverkehr als auch bei Bauland wieder gut durchdachte und mit Fachexperten ausgelotete Verschärfungen brauche. „Ein strenges Grundverkehrsgesetz ist und war immer in unserem Sinne. Ich fordere auch die Oppositionsparteien auf diese Vorschläge zu unterstützen."


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