Borkenkäferproblem durch Klima verstärkt

Josef Edenhauser ist Landtagsabgeordneter der Tiroler Volkspartei und zuständig für Land- und Forstwirtschaft, Jagd, Fischerei. Ein großes Problem der heimischen Forstwirtschaft ist der Borkenkäfer, wie aus dem Tiroler Waldbericht 2018 hervorgeht.

09.08.2018

Kleiner Käfer, großer Schaden
Das vergangene Jahr hat einen Zuwachs an Schäden durch Borkenkäfer mit sich gebracht. Die Käferholzmenge hat sich stark erhöht. 131.000 m3 Holz, und damit ein Zehntel der gesamten Holznutzungsmenge, entfiel auf Borkenkäfer-Schadholz. „Der wirtschaftliche Schaden belief sich auf rund 4,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr", schätzt LAbg. Josef Edenhauser.
Gründe für die schnelle Ausbreitung der Käfer waren zum einen das 600.000 m3 umfassende Windwurf- und Schneebruchholz aus dem Jahr 2015, das trotz rascher Aufarbeitung noch genügend Nährboden für Borkenkäfer geboten hat, und zum anderen die Witterungsbedingung der letzten drei Jahre. Diese war sehr käferfreundlich und hat die Ausbreitung stark gefördert. Mit den hohen und trockenen Temperaturen wurde die Abwehrkraft der Bäume geschwächt und der Borkenkäfer konnte vordringen.
„Auch heuer sind die Bedingungen für die Borkenkäferplage wieder perfekt. Der warme Frühling und der heiße, trockene Sommer begünstigen die weitere Verbreitung der Schädlinge enorm", erklärt Josef Edenhauser die aktuelle Lage. Die schnelle Vermehrung der Borkenkäfer ist erschreckend: Aus einem Käferbaum können 50.000 Jungkäfer ausfliegen, die wiederum 20 gesunde Bäume befallen können.

Gegenmaßnahmen nun gefragt
Gezielte Gegenmaßnahmen im Jahr 2018 sind gefragt, damit die Schäden nicht weiter zunehmen.
Waldbesitzer und Waldbesitzerinnen können sich Hilfe beim Land Tirol holen. Öffentliche Mittel für Bekämpfungsmaßnahmen stehen zur Verfügung. Nicht nur das Auslegen von Fangbäumen und die Entrindung von Holz in schwer zugänglichen Lagen werden unterstützt, auch die Räumung von Schadflächen, vor allem auch im Schutzwald, ist dem Land ein Anliegen.
Die Waldaufseher und Bezirksforstinspektionen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.


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