28.06.2018

„Die derzeitige Arbeitszeitregelung entspricht vielfach nicht mehr den modernen Lebensrealitäten unserer Tiroler Unternehmer und Arbeitnehmer. Bereits jetzt sind unsere Bauern froh, wenn Sie z. B. im Winter beim Lift oder in Schlechtwetterphasen in ihrem Betrieb legal mehr Stunden arbeiten können, um dann in den Sommer- und Erntemonaten die notwendigen Arbeiten am Hof, Feld und auf der Alm durchführen zu können." Was bis jetzt „halblegal" schon Tagesordnung war, wird nun endlich legal.
„Die Maßnahme ist für alle Beteiligten eine Win-win-Situation. Somit werden jetzt die Bedürfnisse der Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen abgedeckt. Die Flexibilisierung ermöglicht mehr Freiheiten, verlängerte Wochenenden werden besser ermöglicht, was nicht nur für Bauern, sondern vor allem auch für berufstätige Eltern und Pendler eine enorme Erleichterung darstellt", so Raggl.
Mit Kopfschütteln verfolgt Raggl das Verhalten der SPÖ, Gewerkschaften und einiger Betriebsräte: „Wie man eine derartige Erleichterung für Arbeitnehmer so verfälschen und verunglimpfen kann, ist mir ein Rätsel. Bereits jetzt wurde im beiderseitigen Einverständnis in der Praxis die Arbeitszeitregelung so gehandhabt. Nur ist es jetzt endlich legal und erleichtert für alle Beteiligten die Situation", schildert Raggl.
„Spitzenzeiten können nun für Arbeitgeber leichter abgedeckt werden und das stärkt unsere heimischen Betriebe im Wettbewerb. Umgekehrt wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Vereinbarkeit von Hof und Arbeitsplatz im Falle unserer Nebenerwerbsbauern massiv gestärkt", fasst Raggl zusammen.
Mit dem Schauermärchen vom Wegfallen der Überstundenzuschläge räumt Raggl auf: „Durch die Neuregelung wird die Viertagewoche weiterentwickelt, kollektivvertragliche Regelungen wie Normalarbeitszeit und Überstundenzuschläge bleiben unverändert. Der Achtstundentag und die 40-Stunden-Woche bleiben die Normalarbeitszeit. Nur wird es darüber hinaus ab Jänner 2019 möglich sein, länger zu arbeiten, maximal eben zwölf Stunden", so Raggl abschließend.

Foto: Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl


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