28.06.2018

Die meisten Kühe und Schafe sind bereits auf der Alm angekommen. Bis jetzt kann man das von den Wölfen noch nicht behaupten, dies könnte sich nach Erfahrungen der Nachbarländer Tirols jedoch rasch ändern. Aufgrund dessen hat die Tiroler Landesregierung bei ihrer Sitzung am Dienstag vergangener Woche auf Initiative von LHStv. Bauernbundobmann Josef Geisler die Einsetzung einer Steuerungsgruppe beschlossen.

Erfahrungen sammeln, Erkenntnisse einsetzen
Die Aufgabe der Steuerungsgruppe ist die gezielte Sammlung von Erfahrungswerten und die Erprobung von eigenständigen Herdenschutzmaßnahmen.
Bereits vor einigen Wochen erklärte LHStv. Josef Geisler, dass für den Herdenschutz ein „Tiroler Weg" nötig sein werde. Grund dafür sind topographische Gegebenheiten, die in Tirol einzigartig sind. „Erfahrungen mit Herdenschutzmaßnahmen aus anderen Regionen können auf Tiroler Verhältnisse gar nicht eins zu eins übertragen werden," betont LHStv. Geisler. Begründet wird der Einsatz der Steuerungsgruppe auch mit der Struktur der Alm- und Landwirtschaft, die maßgeschneiderte Maßnahmen erfordert.
„Der Schutz der Alm- und Weidetiere vor großen Beutegreifern ist uns in Tirol ein großes Anliegen", bestätigt Josef Geisler. Zusammengesetzt ist die Steuerungsgruppe aus Vertretern der Abteilung Landwirtschaftliches Schulwesen, Jagd und Fischerei, der Landesveterinärdirektion, der Agrarwirtschaft des Umweltschutzes und der Landesforstdirektion.
Auch je ein Vertreter der Landwirtschaftskammer, des Tiroler Jägerverbandes und der Landesumweltanwaltschaft sind in der Steuerungsgruppe.

Kontakt
Was tun bei einem Wolfsriss?
Bei einem mutmaßlichen Wolfsriss sollten die Behörden informiert werden. Die Abteilung für Landwirtschaftliches Schulwesen, Jagd und Fischerei ist zuständig für die Abwicklung des Schadensfalles und per E-Mail erreichbar unter landw.schulwesen@tirol.gv.at. Für die Begutachtung des Vorfalls sind die jeweiligen Amtstierärzte zu kontaktieren. Tirols Amtstierärzte finden Sie unter www.tirol.gv.at/gesundheit-vorsorge/veterinaer/amtstieraerzte/


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