07.06.2018

Der Sommer 2017 war nach einer längeren Trockenperiode von heftigen Niederschlägen, Muren und Hangrutschen geprägt. Im Winter 2017/2018 gab es ebenfalls zahlreiche Hangrutsche und Lawinenabgänge.
„Der Wald als unser natürlicher Schutzschild hat gewirkt und uns vor Schlimmerem bewahrt. Investitionen in den Schutzwald zahlen sich für die Allgemeinheit aus. Deshalb ist eine kontinuierliche Pflege und Verjüngung des Tiroler Schutzwaldes sowie die öffentliche Unterstützung dafür unerlässlich", bekräftigt LHStv. Josef Geisler.
Zwei Drittel des Tiroler Waldes sind Schutzwald. 93 Prozent der öffentlichen Mittel für den Forst fließen in den Schutzwald.

Zwei Millionen Bäume gepflanzt
Dass im vergangenen Jahr im Tiroler Wald viel für den nachhaltigen Schutz vor Naturgefahren und die wirksame Sicherung des Lebensraumes unternommen wurde, zeigt der aktuelle Waldbericht des Landes.
Über zwei Millionen junger, standortangepasster Bäume wurden im Tiroler Schutzwald 2017 auf 1.110 Hektar zur Waldverjüngung und zum Aufbau eines klimafitten Waldes gesetzt.
Auf rund 1.800 Hektar Fläche wurde die Verjüngung aktiv eingeleitet und 930 Hektar Schutzwaldbestände wurden gepflegt.
Fast 13 Millionen Euro haben die Waldbesitzer in den Erhalt eines intakten Schutzwaldes investiert. Land, Bund und EU haben diese Anstrengungen mit sieben Millionen Euro unterstützt.
Dass das gut investiertes Geld ist, hat auch der Bundesrechnungshof bestätigt: Müsste die Funktion des Schutzwaldes durch technische Verbauungen gewährleistet werden, wäre das 146-mal so teuer wie die Erhaltung und Pflege des bestehenden Schutzwaldes.

Im Wald liegt großes Potenzial
Als „Herausforderung" bezeichnet Geisler die Steigerung des Holzeinschlags im Tiroler Wald. Wie schon im vorvergangenen Jahr wurden lediglich zwei Drittel der nachhaltig nutzbaren Holzmenge aus dem Wald geholt. Gründe dafür sind neben dem Rückgang des Holzpreises aufgrund von großen Mengen Schadholz in Europa vor allem auch die Kleinstrukturiertheit im Tiroler Wald.
„Ein bewirtschafteter Wald ist in der Regel ein stabiler Wald", weiß LHStv. Josef Geisler. Er will die Bewirtschaftung im Kleinwald mit gezielten Beratungsschwerpunkten des Forstdienstes für private WaldeigentümerInnen und einer erweiterten Förderung für Durchforstungen ankurbeln.
Wichtig ist, dass die Partnerschaft zwischen Waldbesitzer und Holzabnehmer stimmt und das Tiroler Holz rasch zu einem fairen Preis abgeliefert wird. Damit kann auch dem Borkenkäferbefall effizient vorgebeugt werden.

Foto: Über zwei Millionen junger, standortangepasster Bäume wurden im Tiroler Schutzwald heuer gepflanzt. Das freut Landesforstdirektor Josef Fuchs und Forstreferent LHStv. Josef Geisler (von links).


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