Gemüse des Jahres 2018: Snackgurke „Mini Star“

Bereits zum vierten Mal wird heuer das Gemüse des Jahres gekürt. Dieses Mal konnte die Snackgurke „Mini Star“ den Titel erringen und wurde prompt von der Volksschule Dreiheiligen in das Gemüsebeet der Schüler aufgenommen.

17.05.2018

Die Jury hat entschieden: Die Snackgurke „Mini Star" ist das Gemüse des Jahres 2018!
Es ist bereits das vierte Mal in Folge, dass die „Qualität Tirol"-Gärtner ihren Favoriten unter den Gemüsesorten wählen. In den Jahren zuvor wurden die Datteltomate „Cupido" und die orange Snackpaprika zum Gemüse des Jahres gewählt. 2017 wurde die Kirschtomate „Philovita" die Tomate des Jahres. Genau wie die vorherigen Preisträger des Titels „Gemüse des Jahres" musste auch die Snackgurke für ihre Qualifikation einige Kriterien erfüllen. Darunter befinden sich die Pflegeleichtigkeit der Pflanze, die Höhe ihres Ertrags und ihre Anpassung an das Tiroler Klima. Zudem gedeiht die kleine Gurke auch auf begrenzten Bereichen, zum Beispiel auf Balkonen und Terrassen.
„Die Snackgurke ‚Mini Star' sollte heuer in keinem Hobbygarten fehlen", wirbt auch LHStv. Josef Geisler, Obmann der Agrarmarketing Tirol, für das wasserreiche Gemüse. Für Wendelin Juen, Geschäftsführer der Agrarmarketing Tirol, gibt es ebenso keinen Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Titels der Snackgurke: „Die ‚Qualität Tirol'-Gärtner haben mit der Snackgurke auch heuer wieder ein Gemüse des Jahres gewählt, das Klein und Groß begeistert."

„Gartln" für Wertschätzung
Dass vor allem die kleinen Hobbygärtner von dem heurigen Gemüse des Jahres begeistert sind, zeigte sich bei der Präsentation der Snackgurke am Mittwoch vergangener Woche in der Volksschule Dreiheiligen in Innsbruck.
Die Kinder der dritten und vierten Klasse pflanzen Gemüse in ihr Beet, ernten es und verspeisen es anschließend gemeinsam. Dabei wurden schon richtige Gemüsemuffel zu Gourmets, wie Anna Walder von der Tagesbetreuung der Volksschule erzählt: „Es tut den Kindern gut, die Natur zu erleben und zu sehen, dass ihre harte Arbeit Früchte trägt." Für Wendelin Juen hat das Pflanzen im Beet auch eine bildende Funktion: „Die Kinder sehen, dass Gemüse nicht aus dem Supermarkt kommt, sondern hart erarbeitet werden muss. Dieses Wissen soll auch bei Erwachsenen Bewusstsein für die harte Arbeit, die die Tiroler Gemüsebauern leisten, schaffen."

Regionalität und Frische
Das „Gartln" ist im Kommen − davon ist Wendelin Juen überzeugt: „Regional und selbst angebautes Gemüse hat einen klaren Vorteil gegenüber Gemüse aus dem Ausland, da dieses oftmals tagelang unterwegs ist, bis es in die Regale gelangt." Dieser Meinung ist auch LHStv. Josef Geisler: „Gemüse aus dem eigenen Garten ist an Frische nicht zu überbieten."
Um diese Frische zu gewährleisten, hat Peter Pfeifer, Obmann der Tiroler Gärtner, wertvolle Tipps zur Pflege der Snackgurkenpflanze: „Damit die Früchte der Snackgurke gesund heranreifen können, empfiehlt es sich, einen sonnigen und windgeschützten Standort zu wählen. Die Gurke braucht eine gleichmäßige Wasserversorgung. Die Pflanze deshalb regelmäßig gießen. Ab Beginn der Blüte sollte man alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger nachdüngen. Die perfekte Erntezeit für das Gemüse ist von Ende Juli bis Oktober."
Außerdem empfiehlt der Profi Tiroler Schofwolldünger, da dieser optimal für das Gedeihen der Pflanze sei.

Foto: Die Volksschule Dreiheiligen ist im „Gartl-Fieber". Unterstützt werden die Schüler von Peter Pfeifer, Obmann der Tiroler Gärtner, Anna Walder von der Tagesbetreuung der Volksschule und Wendelin Juen, Obmann der Agrarmarketing Tirol (v. li.).


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