12.04.2018

Der Maschinenring Osttirol unterstreicht bei der jährlichen Generalversammlung einmal mehr seinen verantwortungsvollen Auftrag für die Osttiroler Landwirte und die Stellung als einer der größten Arbeitgeber in der Region. Für „das Unternehmen der Osttiroler Bauern“ ist die Unterstützung der 1.167 Mitglieder bei der Bewirtschaftung ihrer Höfe weiterhin die Kernaufgabe. „Neben Betriebshilfe und professionellen Dienstleistungen zur Entlastung unserer Landwirte ist der Maschinenring die Job-Drehscheibe für flexible Verdienstmöglichkeiten in der Region. Unser Ziel ist es, das Einkommen der ländlichen Bevölkerung in Osttirol abzusichern und dafür auch in Zukunft attraktive Möglichkeiten zu bieten“, erklärt Obmann Hans Gumpitsch.

Dienstleistungen und Personal sind gefragt
Die landwirtschaftliche Organisation ist mit seiner breiten Leistungspalette und insgesamt 313 Mitarbeitern ein wichtiger Partner für viele Unternehmen und Gemeinden im Bezirk sowie eine bedeutende Stütze des ländlichen Raumes. Mehr als 4,2 Millionen Euro konnten vom Maschinenring an die ländliche Bevölkerung Osttirols in Form von Einkommen ausgezahlt werden. Insgesamt werden mehr als 800 Kunden in den verschiedenen Geschäftsfeldern bedient. Obwohl der Umsatz aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen zurückging, zeigt sich die Führung des Maschinenring Osttirol zufrieden: „Abgeschlossene Großaufträge, geringe Schneefälle und die Übernahme von Arbeitskräften durch Kunden im Bereich Zeitarbeit haben in Summe zu einem geringeren Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr geführt. Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen nimmt jedoch zu, so zeigt die langfristige Entwicklung in der Sparte Grünraum eine kontinuierliche Umsatzsteigerung von jährlich fünf Prozent. Im Segment Personalbereitstellung verzeichnen wir zunehmenden Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften bei Klein- und Mittelbetrieben. Die größte Herausforderung hierbei liegt darin, genügend Arbeitskräfte zur Verfügung stellen zu können“, berichtet Geschäftsführer Mag. Klemens Kreuzer, MAS.

Größte Steigerungen im Bereich Forst
Eine äußerst gute Auslastung verzeichnet der Maschinenring im Geschäftsfeld Forstdienstleistungen. Gerade Pflegemaßnahmen, wie die Dickungspflege oder auch die Freihaltung von Almweideflächen, entwickelten sich dabei besonders gut. Auch im Bereich Freischneiden von Leitungen für Energieversorger konnte eine hohe Auftragslage verbucht werden. Erstmals wurden im vergangenen Jahr zwei Forstlehrlinge gleichzeitig ausgebildet.

Gründungsidee heute aktueller denn je
Der Maschinenring bleibt in seinem Kern-Betätigungsfeld Agrar weiterhin die zentrale Anlaufstelle für Bäuerinnen und Bauern im Bezirk. Neben der Abwicklung der klassischen Betriebshilfe von Bauer zu Bauer, ist die Unterstützung der Betriebe in Notfällen durch die Soziale Betriebshilfe und den Einsatz von Zivildienern eines der wichtigsten Betätigungsfelder. „Die soziale Absicherung ist ein bedeutender Mehrwert für unsere Mitglieder. Im Notfall garantieren wir schnelle und unbürokratische Hilfe“, beschreibt Gumpitsch einen der Hauptgründe für die Mitgliedschaft beim Maschinenring. Erfolgreich realisierte Projekte wie die Engerlingsbekämpfung mittels Pilzgerste oder Kalkungen sind weitere wertvolle Hilfestellungen für die heimische Landwirtschaft.
„Oberstes Ziel ist die Kostenentlastung der Bauern bei gleichzeitiger Optimierung der Arbeitsweise. Mit der Umsetzung von Maschinengemeinschaften kann hierzu ein besonders wirkungsvoller Beitrag geleistet werden. So wurden heuer bereits drei automatische Schleifgeräte für Mäh-Messer gemeinschaftlich angeschafft“, berichtet Geschäftsführer Martin Mayerl und ergänzt: „Durch enge Zusammenarbeit und Kooperation schaffen wir es, den Kostendruck auf die landwirtschaftlichen Betriebe abzufedern und die Bauern zu entlasten.“ Auch das vom Maschinenring abgewickelte Projekt Freiwillig am Bauernhof bringt zusätzliche Unterstützung für Bergbetriebe.

Foto: (V. l.): Geschäftsführer Klemens Kreuzer, Geschäftsführer Martin Mayerl und Obmann Hans Gumpitsch.


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