Bundeskanzler Sebastian Kurz zu Besuch im Kühtai

Exakt am 100. Tag seiner Amtszeit als Kanzler ließ es sich Sebastian Kurz nicht nehmen, auf Einladung von Tirols Wirtschaftsbundobmann Franz Hörl an einer exklusiven Diskussionsrunde im Mooshaus Winterresort im Kühtai teilzunehmen. Seine Gesprächspartnerin war unter anderem Amanda Raich.

05.04.2018

Gemeinsam mit Stanglwirt-Juniorchefin Elisabeth Hauser und Amanda Raich, Geschäftsführerin der Jungbauernschaft/Landjugend Imst, debattierte Kurz vor einer exklusiven Tiroler Unternehmerrunde über die Bedeutung des Tourismus für Österreichs ländliche Regionen und die Frage, wie sich die Branche unter den Voraussetzungen und Herausforderungen unserer Zeit weiterentwickeln soll und kann. Gastgeber Franz Hörl erklärte: „Es ist für uns wichtig, mit den wichtigsten Entscheidungsträgern des Landes engen Kontakt zu pflegen und dabei auch der Stimme unserer Profis aus der Praxis das notwendige Gehör zu verschaffen.“

Bäuerliche Familien stärken
Auch die Zusammenarbeit von Tourismus und Landwirtschaft stand im Zentrum des Gesprächs.
„Wir haben in Tirol bereits einige Initiativen, die gut funktionieren. Besonders die Arbeit der Agrarmarketing Tirol ist hier erwähnenswert. Immer mehr Landwirte und Touristiker arbeiten eng zusammen, um ihren Gästen das Beste aus der Region zu servieren, und dennoch haben wir gerade bei öffentlichen Küchen noch Luft nach oben, was die Verwendung heimischer Produkte betrifft “, so Amanda Raich.
Auf die Frage hin, ob es sich denn lohne, die kleinstrukturierte Berglandwirtschaft in Tirol weiterhin zu erhalten, antwortete sie: „Unser Land und unsere Bevölkerung leben gerade von der harten Arbeit und dem Herzblut unserer Bauernfamilien. Was wäre unser Land ohne die gepflegte Kulturlandschaft, was wäre, wenn wir unsere hochwertigen heimischen Erzeugnisse nicht mehr hätten, was wäre Tirol ohne unsere Bauern? Die Lebensqualität in unseren Landgemeinden hängt ganz eng mit der Bewirtschaftung der Flächen zusammen, deswegen ist es für Tirol und im besonderen für unsere Talschaften essenziell, dass wir eine flächendeckende Alm- und Landwirtschaft mit viehhaltenden Betrieben haben. Diese leistet einen wesentlichen Beitrag für die Allgemeinheit.“
Und Raich ergänzte: „Ich bin froh, dass in den  Regierungsprogrammen auf Bundes- und Landesebene der Erhalt der heimischen Landwirtschaft fest verankert ist, die Leistungsabgeltungen gesichert bleiben und dass sich die Landes- und Bundesregierung für unsere Bauern stark machen. Gerade die junge Generation in der Landwirtschaft setzt auf Bildung und Innovation und führt mit sehr viel Stolz die Höfe ihrer Eltern weiter. Das kann eben nur gelingen, wenn die Rahmenbedingungen passen.“

Ländliche Abwanderung stoppen
Gefragt nach den Abwanderungstendenzen in manchen Regionen Tirols meinte Raich: „Ich bin als Geschäftsführerin der Jungbauernschaft/Landjugend fest in meinem Heimatbezirk Imst verankert und kenne dort die Anliegen gerade der jungen Generation sehr gut. Damit ich als junger Mensch in einer Landgemeinde bleiben kann und will, muss die Infrastruktur passen. Zu guter Infrastruktur zählen neben hochwertiger Ausbildung und Jobs die Anbindung an den öffentlichen Verkehr, die Nahversorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und ähnlichem, schnelles Internet und eine gute ärztliche Versorgung vor Ort. Die Betreuung der Jüngsten und Versorgung der Ältesten in einer Gemeinde ist bei der Frage „gehen oder bleiben“ ebenso von zentraler Bedeutung. Hier sind wir alle in Zukunft gefordert, damit das Leben am Land gerade für junge Menschen attraktiv bleibt. Meines Erachtens spielen dabei auch die Wohnraumbeschaffung und das soziale Netzwerk, wie zum Beispiel durch Vereine, eine wesentliche Rolle. Ehrenamt und Vereine sind Tragsäulen unserer Gesellschaft und können wichtig sein, wenn es darum geht, sich in einem Dorf beheimatet zu fühlen“, meinte Amanda Raich.

Foto: Erfreut nahm Bundeskanzler Sebastian Kurz (m.) die Geschenkskörbe von Elisabeth Hauser, Juniorchefin des Stanglwirts (li.), und Amanda Raich, Geschäftsführerin der Jungbauernschaft/Landjugend Imst (re.), entgegen.


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