05.04.2018

Die Zeit für Billiganbieter ist vorbei: Mit dem neuen Vergabegesetz beschloss die Bundesregierung im Ministerrat das Bestbieter-Prinzip für alle Lebensmittel bei öffentlichen Ausschreibungen. Seit März 2016 galt das Bestbieter-Prinzip bereits bei Fleisch, Milch, Butter, Eiern, Gemüse und Obst, jetzt wurde es auf alle Lebensmittel ausgeweitet. Noch vor dem Sommer soll das Gesetz endgültig im Nationalrat beschlossen werden.

Wichtiger Schritt für Bauern
„Dieser Beschluss ist ein wichtiger Schritt für die bäuerlichen Familienbetriebe in ganz Österreich. Ab sofort werden Produkte nach den höchsten qualitativen Standards wie Gentechnikfreiheit oder Tierwohl ausgewählt. Nun sind nicht mehr Billigproduzenten aus dem Ausland am Zug, sondern unsere heimischen Landwirte mit ihren Produkten“, sagt der Tiroler Nationalratsabgeordnete Hermann Gahr.
Bisher konnte man sich meist als Konsument in der Gemeinschaftsverpflegung nicht aussuchen, aus welchem Land ein Lebensmittel stammt, das hat nun ein Ende.
Bei Ausschreibungen über 100.000 Euro auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene gilt nun das Motto „Qualität statt Quantität“.
Auch Qualitätssiegel wie das AMA-Gütesiegel können in Zukunft als Qualitätsstandards herangezogen werden.

Gewinn durch Bestbieterprinzip
Nun gilt es, das Bestbieter-Prinzip schnellstmöglich in allen Bundesländern umzusetzen: „Das Bestbieter-Prinzip ist ein großer Gewinn für die Landwirtschaft als auch für die regionale Wirtschaft. Denn somit bleibt die Wertschöpfung in der Region, zusätzliche Arbeitsplätze werden geschaffen und vorhandene Jobs gestärkt“, so Gahr.

Eindeutige Kennzeichnung
Mit eindeutiger Herkunftskennzeichnung der Produkte können sich die Konsumenten nun sicher sein, dass die Lebensmittel nach höchsten Standards ausgewählt wurden: „Mit dem Bestbieter-Prinzip kann man sich nun auch in der Kantine sicher sein, dass nur die besten Produkte aus der Region am Teller landen, ein wichtiger Schritt für die Landwirte und die Konsumenten zugleich“, betont Gahr abschließend.


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