Mit dem Frühjahr kommt das Kitzei

Zum vierten Mal in Folge setzt Agrarmarketing Tirol seinen Schwerpunkt auf regionales Kitzfleisch mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“. Es ist von Ostern bis Christi Himmelfahrt bei drei Lebensmittelhändlern sowie in 17 „Bewusst Tirol“-Gastronomiebetrieben erhältlich.

29.03.2018

Regionalität und Saisonalität sind im Trend. Kein Wunder also, dass die Lebensmittelhändler SPAR, MPREIS und HÖRTNAGL sowie 17 Nordtiroler „Bewusst Tirol“-Gastronomiebetriebe ihre Produktpalette gerne um Kitzfleisch aus Tirol erweitern, das zu dieser Jahreszeit erhältlich ist. „Wir mussten das Kitzei schrittweise in der Gastronomie und dem Lebensmittelhandel etablieren“, erklärt Wendelin Juen, Geschäftsführer des Agrarmarketing Tirol: „Früher galt die Ziege als die Kuh des armen Mannes. Inzwischen werden die Kanäle, die Kitzfleisch anbieten, von Jahr zu Jahr mehr. Die Konsumentennachfrage ist groß.“

Spezialität Kitzei
Dieser Nachfrage kommt Madlen Hackl, Chefköchin des Hotels „Goldener Adler“ in Innsbruck, mit ihren zahlreichen Kitz-Variationen entgegen. „Die Fleischqualität des Kitzeis ist aufgrund artgerechter Tierhaltung und bester Fütterung hervorragend, weiters ist das Fleisch eiweißreich, fett- sowie cholesterinarm und entspricht damit den Anforderungen der modernen und leichten Küche“, preist sie.
Ihr Betrieb ist auch im Programm „Bewusst Tirol“ und bietet seinen Gästen derzeit von gefüllter Kitzbrust über Kitzragout und gebratenes Kitz allerhand regionale Spezialitäten. Auch Thomas Hackl, Geschäftsführer des Hotels, meint, dass das Kitzei bei Gästen aus nah und fern gut ankomme.

Regionales für Tirol
Die Milch und das Fleisch von Tiroler Ziegen werden fast ausschließlich regional vermarktet. „Immer mehr bäuerliche Betriebe erkennen in der Ziegenhaltung eine Chance, werden speziell Ziegenmilch und Ziegenkäse aufgrund ihrer guten Verträglichkeit von den Konsumenten verstärkt nachgefragt“, freut sich LHStv. und Obmann von Agrarmarketing Tirol, Josef Geisler. Damit bleibt die Wertschöpfung im Lande.
Laut Wendelin Juen hat das Projekt noch „viel Luft nach oben“. Die Verdoppelung der Kitzfleischproduktion dürfte für die Tiroler Landwirtschaft kein Problem darstellen. Dabei ist es ihm wichtig, dass das Kitz in Tirol in klassischen Ziegenzüchter- und Milchziegenbetrieben aufwächst, hier verarbeitet und konsumiert wird. International werden Ziegen mit Milchaustauschern großgezogen. Das Tiroler Kitzei jedoch wird ausschließlich mit Kuh- oder Ziegenmilch gefüttert und erlebt artgerechte Haltung mit Klettermöglichkeiten, Platz und Auslauf im Freien. Dies sei das Geheimnis hinter der besonderen Qualität des Fleisches, so Juen Wendelin: „Ohne die Qualität des Bauern könnte man den Konsumenten das Kitzfleisch nicht so schmackhaft machen.“

Zusammenarbeit gefragt
Alois Rainer, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Tirol, sieht dies als den besten Weg, die Landwirtschaft mit dem Tourismus und der Wirtschaft zu vereinen: „Wenn wir regional sind, sind wir stark.“ Laut ihm sollte man heimische Produkte vor ausländische Bioprodukte stellen: „Die Urlaubsgäste suchen oft explizit nach Regionalität.“
„Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Handel und der Gastronomie ist es möglich, das Fleisch vom Kitzei wieder in den Köpfen der Konsumenten zu verankern“, versichert Wendelin Juen. Dadurch sollen auch die Tiroler und Tirolerinnen mit dem Kitzei angesprochen werden.

Foto: Alois Rainer, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der WK Tirol, Chefköchin Madlen Hackl, Wendelin Juen, Geschäftsführer von Agrarmar-keting Tirol und Thomas Hackl, Geschäftsführer des „Goldenen Adlers“, sind sich einig über die Besonderheit des Kitzeifleisches. (v. li. n. re.)


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