08.03.2018

In den Koalitionsverhandlungen geht es in den nächsten Tagen und Wochen darum, jenen Partner zu finden, mit dem wir das Beste für Tirol und für die Tiroler Landwirtschaft erreichen können. Die Herausforderungen für die Zukunft sind vielfältig, in der Landwirtschaft sowie im ländlichen Raum und auch in vielen anderen Bereichen.
Seine Positionen hat der Tiroler Bauernbund bereits in seinem Arbeitsprogramm klar abgesteckt. Dieses ist Basis und Verpflichtung für ein künftiges Regierungsprogramm. Kompromisse gehören zur DNA der Demokratie, aber einige Punkte sind nicht verhandelbar: Jeder Euro aus Brüssel für die heimische Landwirtschaft muss abgeholt werden, Eigentum – insbesondere das bäuerliche Eigentum – ist zu respektieren und der Naturschutz darf nicht über allem anderen stehen.
In vielen Bereichen können wir als Landesregierung und als Landtag nicht autonom entscheiden. Wie es mit der Gemeinsamen Agrarpolitik auf EU-Ebene nach 2020 weitergeht, wird erheblichen Einfluss auf die Agrarpolitik auf Landes- und Bundesebene haben. Auch dafür müssen wir uns rüsten. Die Volkspartei ist und bleibt der einzige verlässliche Partner für die Bäuerinnen und Bauern in unserem Land. Wir wissen das. Das hat die Wahl am vorvergangenen Sonntag deutlich gezeigt.
Gezeigt hat die Wahl auch, dass nicht nur der Bauernbund weiß, wie man einen Vorzugsstimmenwahlkampf führt. Umso erfreulicher ist die breite Zustimmung für unsere bäuerlichen Kandidaten. So haben in Osttirol vier von zehn VP-Wählern Martin Mayerl die Stimme gegeben. Lois Margreiter konnte im Bezirk Kufstein ein Viertel der Parteistimmen für sich persönlich verbuchen und auch Josef Edenhauser hat außerordentlich gut abgeschnitten. Manch einer mag sich über das Vorgehen im Bezirk Schwaz gewundert haben. Da kann ich nur sagen: Ziel erreicht – zwei Mandate geholt. Mehr als erfreulich ist auch das Abschneiden von Agrarklub-Obmann Hermann Kuenz auf der Landesliste. Er hat nicht nur Rückenwind aus seinem Heimatbezirk, sondern ist im ganzen Land geschätzt und anerkannt.
Auch die Landwirtschaft jener Bezirke, aus denen derzeit kein rein bäuerlicher Vertreter im Tiroler Landtag sitzt, ist gut vertreten. Zum einen, weil alle wichtigen agrarpolitischen Themen und Entscheidungen nicht nur im Agrarklub vorbereitet und beschlossen werden, sondern stets auch in der Runde der Bezirksobmänner oder der Bundesvorstehung des Tiroler Bauernbundes. Zum anderen wissen gerade auch die von uns unterstützten Vertreter des Oberlandes und des Außerferns um die Bedeutung und die Schwierigkeiten der kleinststrukturierten Landwirtschaft. Politiker wie Vorzugsstimmenkaiser Toni Mattle oder Sonja Ledl-Rossmann sind Verbündete. Und nicht zuletzt ist Landeshauptmann Günther Platter immer zu den Bäuerinnen und Bauern gestanden. Daran wird sich auch in der kommenden Legislaturperiode nichts ändern.
Allen, die zum Wahlerfolg der Tiroler Volkspartei und unserer bäuerlichen Kandidatinnen und Kandidaten beigetragen haben, darf ich ganz herzlich für ihren Einsatz und ihre Stimme danken! Und auch die Kandidaten selbst haben in dieser Wahlbewegung Großartiges geleistet. Gemeinsam werden wir in den nächsten fünf Jahren für die bäuerliche Landwirtschaft und das ganze Land unser Bestes geben!

Foto: LHStv. Josef Geisler: „Unsere bäuerlichen Kandidaten haben breite Zustimmung bekommen.“


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