27.02.2018

An zweiter Stelle folgt die SPÖ mit 17,25 Prozent, danach die FPÖ mit 15,53 Prozent der Stimmen. Die Grünen erhielten 10,67 Prozent und ziehen gemeinsam mit der Liste Fritz und den NEOs, die beide knapp die 5-Prozent-Hürde schafften, in den Landtag.

Schwarz in Schwarz
Insgesamt zeigt sich Tirols Wahllandschaft „eintönig“. 141.691 von 322.379 Wählern setzten auf Schwarz, 17.002 Personen mehr als 2013. Somit ergibt sich im Vergleich zu den vorhergegangenen Wahlergebnissen eine Steigerung von 4,91 Prozent. Nur zwei von 279 Tiroler Gemeinden wollten Rot und somit Elisabeth Blanik an der Spitze sehen. In beiden Gemeinden, Lienz und Sellrain, ist die SPÖ mit dem Bürgermeisterposten vertreten. Die übrigen 277 Gemeinden wählten  mehrheitlich schwarz. Die Hinterhornbacher sind die Spitzenreiter unter den ÖVP-Wählern. 89,47 Prozent der Wahlberechtigten gaben der Partei ihre Stimme. Ebenso erreichten sie damit die stärkste Zunahme im Vergleich zur letzten Landtagswahl mit 47,10 Prozent. Eine weitere Bestleistung erbrachte Galtür, Heimat des vom Bauernbund unterstützten Kandidaten Anton Mattle: 81,86 Prozent der Stimmen gingen an die ÖVP.

Unterstützung von Zuhause
Positiv waren auch die Ergebnisse der Heimatorte anderer Kandidaten, die Unterstützung des Bauernbundes erhielten: Wildermieming, Wohnort von Thomas Schweigl, erzielte eine Steigerung der Wahlstimmen für die Volkspartei um 13,16 Prozent. Knapp über 60 Prozent wählten die Schwarzen in Platters Heimatgemeinde Zams und in Amanda Raichs Zuhause, Jerzens. 67,71 Prozent konnte LH-Stv. Josef Geisler in Aschau im Zillertal verzeichnen.Den größten Verlust an Wählerstimmen musste die ÖVP in Virgen verbuchen. 17,32 Prozent der Stimmen gingen verloren. In Matrei in Osttirol fiel ein ähnlicher Verlust von 17,13 Prozent auf. Dennoch schnitt die Volkspartei in der Landeshauptstadt und in umliegenden Gebieten trotz Mehrheit am schlechtesten ab. In Innsbruck brachte der Sonntag der Volkspartei 25,88 Prozent, in Rum und Zirl nur knapp über 29 Prozent.

Die Kleinen bleiben klein
Während im Großteil Tirols die SPÖ oder die FPÖ auf Rang zwei oder drei stehen, haben sich in einigen Gemeinden die Parteien NEOS, Grüne, Fritz, Family und Impuls auf diese Ränge geschlichen. Innervillgraten ist die Heimatgemeinde des Spitzenkandidaten von Impuls, Josef Schett. Diesem Umstand ist wohl die einzige Zweitplatzierung der Partei mit 12,03 Prozent zu verdanken. In Gramais teilt sich Family mit FPÖ und SPÖ mit je 4,55 Prozent den dritten Platz hinter den Grünen, die 9,09 Prozent erreichten. Ihr stärkstes Ergebnis mit 5,77 Prozent konnte Andrea Krumschnabel von der Familienpartei wiederum mit Unterstützung ihrer Heimat Kufstein erringen. Die Grünen konnten sich von ihrer Niederlage bei der Nationalratswahl erholen und überzeugten ihre bevorzugte Wählerschaft, z.B. in Aldrans und Sistrans. Es reichte in beiden Orten für den zweiten Platz, in Sistrans erzielten sie sogar ihr bestes Ergebnis mit 21,58 Prozent. Jedoch wird auch dieses durch den Stimmverlust von 6,51 Prozent getrübt.

Wahlbeteiligung geringer
Die Wählerschaft war auch dieses Mal „faul“. Nur 60 Prozent der 537.273 Wahlberechtigten setzten ihr Häkchen auf dem Stimmzettel. Damit ist die ohnehin geringe Wahlbeteiligung um 0,4 Prozent gesunken. Die fleißigsten Wähler waren jene in Hinterhornbach und St. Sigmund im Sellrain, sowie Zöblen mit je über 80 Prozent Wahlbeteiligung. Wer in Spiss wohnt, schläft am Sonntag lieber aus, statt zu wählen. Nicht einmal die Hälfte der 96 Wahlberechtigten stattete dem Wahllokal einen Besuch ab. 2.245 Stimmen waren tirolweit ungültig.


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