15.02.2018

„Ein klares Bekenntnis zur kleinstrukturierten Berglandwirtschaft ist gleichzeitig eine Absage der Massenproduktion im Ausland. Für diesen Weg haben sich unsere Tiroler Bauern und vor allem viele Konsumenten entschieden und ich sehe nun nicht ein, weswegen nun dieser –unser gemeinsamer– Weg auf einmal auf EU-Ebene in Frage gestellt werden soll“, so Schweigl in einer ersten Stellungnahme zu den geplanten Kürzungen der Finanzmittel für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung um zehn Prozent, die kürzlich EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger ankündigt wurden.  

„So eine Kürzung geht zu allererst zu Lasten unserer Bauern und der gesamten Bevölkerung im ländlichen Raum und diesem Vorhaben kann ich nur klar und deutlich meine Absage erteilen“, so Schweigl. „Ich fordere daher Entscheidungsträger auf Landes- und Bundesebene auf, den nötigen Druck aufzubauen, damit bei notwendigen EU-Haushaltkürzungen zuerst auf den enormen Brüsseler Verwaltungsapparat ein Blick geworfen wird.“ Und Schweigl konkretisiert weiter: „Die Gelder, die direkt bei den Menschen ankommen und die beispielsweise in Tirol Existenzen absichern, dürfen nicht gekürzt werden. Hier fordere ich allen voran unsere Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger und den EU-Abgordneten Othmar Karas auf, alle Hebel in Bewegung zu setzen, dass unsere heimischen Bauern nicht unter die Räder kommen.“ Immerhin habe man in Österreich über Jahre hinweg den Landwirtschaften anderer Staaten mit viel Geld unter die Arme gegriffen. „Jetzt soll der Mehrwert unserer nachhaltigen Bewirtschaftungsweise und unserer hochwertigsten, gesunden, gentechnikfreien Erzeugnisse in der europäischen Finanzierung niederschlagen“, meint Schweigl.

Die Tiroler Landwirte können keinesfalls mit den Gunstlagen in Europa konkurrieren. Die Tiroler Bauern haben neben der Produktion hochwertiger Lebensmittel viele Aufgaben im Sinne der Öffentlichkeit zu erfüllen. Von der Landschaftspflege über den Erhalt funktionierender dörflicher Strukturen bis zur Abwehr von Naturkatastrophen durch die Pflege der Almen und Weiden reichen die Aufgaben der Bauern. Diese Leistungen müssen der Öffentlichkeit etwas wert sein. Fehlen Gelder aus Brüssel, müssen diese auf nationaler oder auf Landesebene ausgeglichen werden. Geschieht dies nicht, werden wir in den kommenden Jahren ein massives Bauernsterben mit allen negativen Auswirkungen für unser Land erleben, so der besorgte Bauernbundobmannstellvertreter.


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