Holzeinschlag geht trotz stabiler Preise zurück

„Ein bewirtschafteter, intakter Wald ist die beste Vorsorge gegen Naturgefahren und den Klimawandel. Wenn der Holzeinschlag trotz stabiler Holzpreise zurückgeht, ist das ein Alarmzeichen.“ Das erklärt LHStv. Josef Geisler zum Tiroler Waldbericht. Demnach hat der Einschlag gegenüber dem Vorjahr erneut um zwölf Prozent abgenommen.

01.06.2017

 

In Summe wurden in Tirol 1.181.590 m³ Holz genutzt (minus 161.244 m³ im Vergleich zu 2015), das entspricht rund 70 Prozent der nachhaltig möglichen Nutzungsmenge von 1,7 Millionen m³. Im Jahr 2016 sind die Nutzungsmengen bei allen Besitzkategorien deutlich zurückgegangen. Nur bei den Österreichischen Bundesforsten sind Mehrnutzungen (+14 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Bei den Holznutzungen aus Pflegeeingriffen (Vornutzungen) wurde im Nichtstaatswald das Niveau des Vorjahres mit 127.552 m3 annähernd gehalten.
Agrarreferent LHStv. Geisler betont: „Hier gilt es, im landeskulturellen Interesse gegenzusteuern und alles zu tun, um die Waldbewirtschaftung sowohl bei den Gemeindegutsagrargemeinschaften als auch im Privatwald anzukurbeln. Konkret forcieren wir Bewirtschaftungsübereinkommen zwischen Gemeinden und Agrargemeinschaften, um die Bewirtschaftung sicherzustellen. Wir wollen die gemeinschaftliche Bewirtschaftung von Teilwäldern in der Novelle des TFLG ermöglichen und wir bieten in Tirol eine breite forstliche Ausbildung.“

Maßnahmen
Bewirtschaftungsübereinkommen: Mit einem Bewirtschaftungsübereinkommen schlagen Gemeinden und Agrargemeinschaften zwei Fliegen auf einen Streich: Die Bewirtschaftung der Grundstücke der atypischen Gemeindegutsagrargemeinschaften wird gewährleistet. Gleichzeitig kann über die Bewirtschaftungsabgeltung die Aufteilung und Verwertung des Überlings gesetzeskonform und ohne langwierige Bedarfsprüfungen für alle Seiten praktikabel erfolgen. Der Abschluss von Bewirtschaftungsübereinkommen bietet auch Anreize für die Waldbewirtschaftung.
Teilwaldregelung im TFLG: Im Zuge der Novelle des Flurverfassungslandesgesetzes soll deshalb die gesetzliche Möglichkeit für eine Zusammenlegung und gemeinschaftliche Bewirtschaftung der Teilwälder geschaffen werden. In Tirol sind knapp zehn Prozent der Waldfläche oder 24.000 Hektar sogenannte Teilwälder.
Forstliche Ausbildung: Die Waldwirtschaft ist fixer Bestandteil der Ausbildung an den Landwirtschaftlichen Lehranstalten. An der Forstwirtschaftlichen Fachschule für Erwachsene in Rotholz werden jährlich 25 ForstfacharbeiterInnen ausgebildet, an der Fachberufsschule pro Jahr im Schnitt 25 Lehrabschlüsse verzeichnet.
„Außerdem ist Tirol sowohl bei der forstlichen Förderung als auch mit dem bewährten System der Waldaufseher sehr gut aufgestellt“, so Geisler abschließend.


Aktuelle Termine

Sprechtag
Dienstag, 18. Dezember 2018
BLK Rotholz

Details

Sprechtag
Mittwoch, 19. Dezember 2018
BLK Wörgl

Details

alle Termine


JETZT UNTERSCHREIBEN!

Unterstützen Sie ONLINE die Unterschriftenaktion für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung. Damit Menschen wissen, woher ihr Essen kommt!

Hier unterschreiben!


Das Nachschlagewerk für jung und alt

Mit seinem einmalig umfangreichen Kalendarium und lesenswerten Beiträgen aus vielen Wissensgebieten darf der Kalender in keinem Haushalt fehlen. Preis: 10 Euro/Stk. Bestellungen sind mit unserem Bestellformular, aber auch telefonisch unter: Tel. 0512/59 900-25, möglich.

Bestellformular


Tirol braucht seine Bauern!

Finden Sie mehr Infos zur Kampagne und zu den beliebten Tiroler-Bauern-Produkten in unserem Online-Shop.

Mehr


Hundekottafeln bestellen!

Die Hundekotproblematik ist ein ernst zu nehmendes Thema und betrifft viele Bauern in unserem Land. Wir setzen auf Aufklärung und bieten deswegen unsere Hundekottafeln zum Verkauf an. Infos, Bestellungen etc. unter tbb@tiroler-bauernbund.at oder Tel. 0512/59900-12

Infos, Preise, etc.

Unsere Adresse


Tiroler Bauernbund
Brixner Straße 1
A-6020 Innsbruck
Tirol - Österreich
Telefon +43 512 59900-12
Fax +43 512 59900-31

Email

Bauernbund Wetterservice


Von April bis Oktober 2018 verzeichneten wir 160.000 Anrufe auf unserer Bauernbund-Agrarwetterhotline. Abrufbar ist unsere Wetterhotline wieder ab April unter: Tel. 0512/561593

aktuelles Wetter

Wozu Tiroler Bauernbund?


In unserem Imagefilm und der Infobroschüre erfahren Sie mehr über Ursprung, Aufgaben, Ziele und die Bedeutung des Tiroler Bauernbundes.

Aktuelle Videos

Broschüre

Volltextsuche


Die einfache Suche nach Personen, Orten, Dingen und Terminen!

Tiroler Bauernbund

powered by webEdition CMS