Qualität vor Quantität

Kommentar von NR Hermann Gahr, Landesobmann FL

16.08.2019


Nachdem die EU-Kommission den Mercosur-Deal durchgewunken hat, erreicht die bäuerlichen Familienbetriebe eine weitere Negativmeldung. Auch die USA erhalten zulasten der heimischen Bäuerinnen und Bauern einen Rindfleisch-Deal. Künftig dürfen bis zu 35.000 Tonnen Rindfleisch aus hormonfreier Mast aus den USA eingeführt werden. Für mich ist dieser Deal völlig unverständlich, wieder werden Abkommen auf den Rücken der heimischen BäuerInnenabgeschlossen. Ich appelliere an die Konsumenten, beim täglichen Einkauf im Supermarkt genau auf die Herkunft der Lebensmittel zu achten. Besonders jetzt in der Grillsaison gibt es ständig Angebote mit billigem Fleisch aus fragwürdiger Herkunft. Die Entscheidung, was im Einkaufwagen landet liegt bei den Kunden. Die heimischen Rinderbauern produzieren auf höchstem Niveau, das Billig-Fleisch aus Übersee kann mit unseren Qualitätsprodukten nicht konkurrieren. Man sollte sich nicht von Aktionen oder Angeboten verleiten lassen, hier gilt die Devise Qualität vor Quantität. Für mich ist auch unverständlich, dass einerseits die Standards für die heimischen Bäuerinnen und Bauern immer mehr in die Höhe geschraubt werden und auf der anderen Seite Fleisch aus fragwürdigen Produktionsbedingungen aus Amerika nach Europa geholt wird. Wir bemühen uns in Österreich den Klimawandel zu bekämpfen und im Gegenzug transportierten wir Fleisch um die halbe Welt. Das ist ein Widerspruch in sich und ein absoluter Klimakiller. Jeder Kauf heimischer Lebensmittel ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.

NR Hermann Gahr, Landesobmann FL

hermann.gahr@parlament.gv.at


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