Macht der Sprache

Kommentar von Elisabeth Angerer, Assistenz FL

08.08.2019


Mindestens 34 Fernsehdebatten und politische Interviews erwarten uns noch vor der Nationalratswahl. Die Quoten bei diesen Sendungen sind meistens sehr hoch und spiegeln das Interesse der Bevölkerung wider. Im Anschluss daran wird in den sozialen Medien ausgiebig diskutiert, wie gelungen der Auftritt der oder des Interviewten war, wobei sehr oft bemängelt wird, dass eigentlich keine der Fragen wirklich beantwortet wurde. PolitikerInnen sind heutzutage sehr gut geschult, was die Auftritte in der Öffentlichkeit betrifft. Sie wissen, dass sie mit Hilfe gezielt eingesezter Wörter und Sprachbilder in den Köpfen der Zu-
hörerInnen und ZuseherInnen Bilder und Assoziationen erzeugen können, die gewisse Emotionen hervorrufen. Sie wissen über die Macht der Sprache und wie sie damit die Massen manipulieren und lenken können. Besonders geschickt im Umgang mit diesen Sprachbildern ist die FPÖ. Sie bedient sich einer Sprache, die bedrohliche Szenarien in unseren Köpfen hervorruft und tritt gleichzeitig als die einzige Rettung für das jeweilige Problem auf. Sie beschreibt z. B. den Flüchtlingsstrom als massive Bedrohung für Europa, sprechen davon, Flüchtlinge konzentiert an einem Ort zu halten, appellieren an den Zusammenhalt in der freiheitlichen Familie und beschweren sich über die Lügenpresse. Und je öfter sie diese und andere Wortbilder verwenden, umso „normaler" werden sie für ihre Anhänger. Auch Donald Trump bedient sich seit jeher gerne an teilweise haarsträubenden Metaphern, wohin das geführt hat, sollte schon zu denken geben.

Elisabeth Angerer, Assistenz FL

angerer@tiroler-bauernzeitung.at


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