Ab in den Süden

Kommentar von Christine Schmid, Bezirksobfrau Kufstein

04.07.2019

Nicht nur wir Tiroler möchten die Ferien im Süden genießen, sondern auch unsere nördlichen Nachbarn und gefühlt auch die restlichen Nordeuropäer. Und so kommt, was kommen muss: Stau! Um diesen zu umgehen, weichen viele auf alternative Routen aus. Also runter von der Autobahn und weiter geht's auf Nebenstraßen.
Aber wenn Ortschaften vom Ausweichverkehr derart verstopft sind, dass nicht einmal mehr für Einsatzkräfte ein Durchkommen ist, dann ist Handeln gefragt. Und genau das hat Tirol nun getan und die Nebenstraßen für Reisende gesperrt. Durchfahren durften nur Anwohner oder Touristen mit einem Ziel in der Umgebung.
Trotz der von Deutschland und Italien angedrohten Klage gegen Österreich beim Europäischen Gerichtshof will die Tiroler Landesregierung die Sperren auch an den kommenden Reisewochenenden durchziehen und sogar noch ausweiten. Laut Argumentation unserer Nachbarn sei der freie Personen- und Warenverkehr durch die Tiroler Straßensperren massiv behindert und die Maßnahme verstoße gegen EU-Recht.
Ich frage mich nun, was wohl wichtiger ist: der freie Personenverkehr der Durchreisenden Richtung Süden oder der freie Personenverkeht der Tiroler, die in diesen Dörfern entlang der Navi-Ausweichrouten leben?
Eine Niederlage mussten unsere nördlichen Nachbarn beim EUGH aufgrund der Ausländer-Maut einstecken. Bleibt abzuwarten, wie sich der EUGH entscheidet, sollte wirklich Klage wegen der Straßensperren eingereicht werden.

Christine Schmid, Bezirksobfrau Kufstein
schmid.christine@hotmail.com


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